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Eine ganz besondere Atmosphäre erlebten wir beim 30. Flutlichtpokalschwimmen im Oelder Parkfreibad – gemeinsam mit unseren zwölf Schwimmerinnen und Schwimmern. Los ging es früh am Nachmittag, und der Wettkampf zog sich bis in die Dämmerung, bevor nach Sonnenuntergang die Flutlichter angingen und die Finalläufe in einer ganz besonderen Stimmung starteten. Viele große Vereine, sogar aus dem Rheinland, nutzten diesen besonderen Wettkampf als Saisonabschluss – das sorgte für starke Konkurrenz.
Samstagabend, kurz vor elf Uhr: Flutlichtatmosphäre pur. Der Stadionsprecher hat die Musik voll aufgedreht, doch unsere SVG-Schwimmer:innen schreien noch lauter – bis auf einen. Louie Banna (Jahrgang 2013) hat sich für das Finale der schnellsten sechs Schwimmer seines Jahrgangs qualifiziert und schwimmt auf der Randbahn im Endlauf über 200 Meter Lagen. Seine Mannschaftskameraden feuern ihn lautstark an. Nach 2:50,67 Minuten steht für ihn nicht nur eine neue Bestzeit, sondern auch Platz fünf – eine Steigerung gegenüber den Vorläufen. „Ich konnte die Stimmung total genießen, das hat mir die nötige Extra-Motivation gegeben“, freut er sich nach seinem erfolgreichen Rennen.
Zuvor waren bei strahlendem Sonnenschein auch die anderen SVG-ler an den Start gegangen. Besonders hervorzuheben ist Toni Dahlmann (2013), der bei jedem seiner vier Starts eine neue Bestzeit erzielte und über 50 Meter Freistil als Neunter unter die ersten Zehn schwamm. Die gleiche Platzierung und damit ebenfalls ein Top-Ten-Ergebnis erreichte Enna Petring (2014) über 50 Meter Rücken – mit drei neuen Bestzeiten.
Viermal unter die ersten 20 schaffte es Franziska Schulze Eilfing (2013), über 50 Meter Freistil sprang für sie sogar Platz 15 heraus. Nils Trendelkamp (2012) schwamm über 50 Meter Brust bis auf Platz 14 nach vorne, Nele Stegemann (2012) erreichte einmal Platz 17 über 50 Meter Rücken. Alle drei erzielten dabei zahlreiche neue Bestleistungen.
Bei diesem Wettkampf konnten sich unsere Schwimmerinnen und Schwimmer überdurchschnittlich oft verbessern: Jede und jeder von ihnen schwamm mindestens eine neue Bestzeit, die meisten sogar zwei bis drei bei ihren bis zu vier Starts. Wirklich jedes ihrer vier Rennen mit Bestzeit beendete Leonie Böckenholt (2012). Weitere Bestmarken erreichten Zlata Borysov, Emma Rittstieg (beide 2012), Malia Petring, Marie Schräder (beide 2011) und Matilda Büchel.
Wir sind stolz auf unsere Schwimmerinnen und Schwimmer und auf so viele neue Bestzeiten an einem einzigen Abend!