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14. August 2022

Nicht zu heiß für Scharf – Wettkampffeeling für Kütz

Was trieb eigentlich die beiden an, Martin Scharf und Matthias Kütz, sich bei der August-Hitze stundenlang bei brennender Sonne am Limit zu bewegen? Die Antwort von Martin Scharf: “Ich wollte mal sehen, was in der neuen Altersklasse geht.” Sein Kollege Matthias Kütz wollte nach verletzungsbedingter Pause endlich wieder Wettkampfluft atmen.

Nach einer Zwangspause im vorigen Jahr schätzten sich die Veranstalter glücklich, in diesem Jahr wieder den Wettkampf anzubieten. Ein Wettkampf mit besonderem Ambiente, mit ungewöhnlichen Distanzen, mit ausgezeichneter Wasserqualität, einem großen Teilnehmerfeld und fröhlicher Stimmung beim Publikum. Wo sonst werden die Athleten beim Kurs über einen Campingplatz derart bejubelt und angespornt? Das erwärmt das Herz eines jeden Teilnehmers, auch bei kühleren Temperaturen.

Beeindruckend auch der total flüssig ablaufende “rolling start”, bei dem der Schwimmstart alle 3 Sekunden in Gruppen von 5 Teilnehmern erfolgt. “So konnte ich mich ganz in Ruhe auf´s Schwimmen konzentrieren, ohne Gerangel”, so Scharf. Überraschenderweise gab es hier trotz der Temperaturen die Erlaubnis, mit Neopren zu schwimmen, allerdings nur für die längeren Distanzen.

Martin Scharf von der Abteilung Triathlon des SV Greven kennt die Veranstaltung in Sassenberg gut und schätzt die “Grand-Prix-Strecke” von 1700 m Schwimmen im Feldmarksee, 3 Runden à 22 km Radfahren und 3 Runden à 5 km Laufen. Scharf schwamm zügig und wechselte nach 31 Minuten und 59 Sekunden auf den schnellen Radkurs. Hier galt es, die nötige Bodenhaftung zu wahren und nicht in die staubige Bankette zu rutschen. Auf dem Rad verpasste er die 2 Stunden-Marke nur knapp mit 02:01:16 Stunden. Beim Laufen zeigten sich auch bei Scharf einige fehlende Trainingskilometer, sodass er nicht ganz zufrieden war mit der Laufzeit von 01:12:48 Stunden.

Matthias Kütz startete hier zum ersten Mal – zeitversetzt auf der Kurzdistanz von 1500 m Schwimmen, mit zwei Runden auf dem Rad und zwei Laufrunden. Für ihn war es ein reibungsloses Schwimmen im Feldmarksee und er erreichte eine sehr gute Zeit von 27:54 min. Auf dem Rad hatte er mit einer Zeit von 01:19:33 Stunden zunächt gute Beine. Die anspruchsvolle Laufstrecke mit Bodenwellen, Kurven und unterschiedlichem Bodenbelag verlangte Kütz, dem verletzungsbedingt einige Trainingskilometer fehlten, jedoch alles ab: Die erste Hälfte absolvierte er mit einem gewohnt guten Lauftempo, das er nicht bis zum Ende halten konnte – der einzige Wertmutstropfen für ihn. Die Temperaturen störten da am allerwenigsten. Mit 52:32 Laufminuten erreichte er die Ziellinie.

Die Hitze machte beiden nichts aus, das hervorragend organisierte Event bot eine sehr gute Stimmung. “Es war einfach toll, den vielen Athleten zu begegnen, die einem auf dem Rundkurs immer wieder entgegenkommen!” Nach der langwierigen Verletzung freute sich Kütz über eine Gesamtzeit von 2:44:30 Stunden und Platz 7 seiner stark besetzten Altersklasse.

Und was ging bei Ihnen in der neuen Altersklasse, Herr Scharf? Mit einer Gesamtzeit von 03:50:14 Stunden traf er im Ziel auf seinen Kollegen Kütz und freute sich über den 2. Platz der AK 55.

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