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Die Fußball-WM ist eigentlich schon vorbei – bei uns gab es letzte Woche aber noch einen Nachschlag, allerdings im XS-Format. Im Stadion Emsaue haben sechs Nationen um den Titel gekämpft: Titelverteidiger Spanien, Vize-Weltmeister Argentinien, dazu Deutschland, England, Frankreich und Portugal. Wie viel Ehrgeiz und Leidenschaft dabei auf dem Platz war, haben unsere 75 Mädchen und Jungen eindrucksvoll gezeigt.
Zwei Tage lang wurde um jeden Ball gekämpft, Tore lautstark bejubelt und Niederlagen ebenso emotional verarbeitet wie beim großen Vorbild. Selbst unser Aufenthaltsraum wurde passend dekoriert und verwandelte sich in eine kleine WM-Arena. Am Ende gab es zwar keinen goldenen Pokal, dafür aber eine Medaille für jedes Kind. Das Turnier war der Höhepunkt und zugleich der Abschluss unseres fünftägigen Fußballcamps.
„Das Länder-Branding hat viele Emotionen ausgelöst und noch einmal zusätzlichen Ehrgeiz geweckt“, berichtet Camp-Leiter Aron Buschkötter. Besonders beliebt war diesmal Spanien – dass ausgerechnet Deutschland nicht zu den Favoriten der Kinder zählte, haben wir mit einem Schmunzeln zur Kenntnis genommen.
Schon seit Montag hatten die Kinder zuvor an ihrer Technik gefeilt: abwechslungsreiche Einheiten zu Passen, Dribbeln, Zweikampf und Torabschluss, dazu verschiedene Spielformen, das DFB-Fußballabzeichen und ein WM-passendes Chaosspiel.
„Wenn man die gesamte Woche zusammenrechnet, kommen die Kinder auf rund 20 bis 25 intensive Trainingseinheiten. Das ist schon eine gute Grundlage für die neue Saison in ihren Mannschaften“, erklärt Buschkötter. Er organisiert das Ferienangebot bereits zum sechsten Mal gemeinsam mit Madelaine Talmann. Dass das Konzept ankommt, zeigt sich daran, dass rund 80 bis 90 Prozent der Kinder schon mindestens einmal dabei waren.
Unterstützt wurden die beiden von einem eingespielten Trainerteam aus erfahrenen und jungen Nachwuchstrainer:innen: Kevin Gellenbeck, Leon Vechtel, Florian Böhmer, Mats Ahlert, Merle Talmann, Niklas Buller, Jarno Jerzinowski und Leonie Schlautmann. Sie haben die Kinder durch die Woche begleitet, die Einheiten geleitet, sich um die Verpflegung gekümmert und hatten für kleine Blessuren oder aufmunternde Worte immer ein offenes Ohr. „Wichtig ist, dass wir gute Trainer haben, die die Kinder mitnehmen und begeistern können. Wenn das passt, funktioniert auch das Camp“, so Buschkötter.
Für Madelaine Talmann zählt vor allem eins: „Das Wichtigste ist, dass die Kinder am Ende nach Hause gehen und sagen: Das war eine richtig gute Woche.“ Nach fünf Tagen voller Fußball, Teamgeist und jeder Menge Spaß dürfte dieses Ziel auch in diesem Sommer wieder erreicht worden sein.
Und einen neuen Weltmeister gibt es auch: England setzte sich im Finale durch.
Lust, beim nächsten Fußballcamp dabei zu sein? Wir freuen uns auf dich!